olotl oder Xólótl steht in der Nahuatl-Sprache zum einen für „Diener“, „Page“, „Narr“, „Harlekin“ oder auch Federn eines bestimmten Vogels, zum anderen für „Monstrum“, „Ungeheuer“.

 

olotl war der Gott des Blitzes, des Todes und des Unglücks. Er war der Herr des Abendsterns und damit der dunklen Seite der Venus. Er war der Gott der Unterwelt, der Beschützer der Zwillinge und der Bewahrer des aztekischen Ballspiels Ulama. Zuweilen wurde er mit Xocotl gleichgesetzt, dem Herrn der Sterne und des Feuers. In Mictlan half er den Verstorbenen bei ihrer Reise durch das Jenseits, so wie er nachts die Sonne auf ihrem gefährlichen Weg durch die Unterwelt begleitete.

 

olotl wurde oft als Skelett dargestellt oder als monströs verzerrte Gestalt mit einem Hundekopf (xolotl heißt auf Nahuatl auch „Ungeheuer“) und verdrehten Füßen. Manchmal ist er bucklig, trägt als Zeichen der Zerstörungskraft eine Axt in der Hand und eine Sonnenscheibe auf dem Rücken.

 

ie Herkunft dieser Rasse ist Mexiko, weswegen er auch gern Mexikanischer Nackthund genannt wird. Eine Hunderasse aus der FCI-Gruppe 5, Sektion 6, Standard Nr. 234. Die Gruppe 5 steht für Spitze und Hunde vom Urtyp, die Sektion 6 für Urtyp.